Sexualaufklärung lässt sich nicht aus dem Effeff lernen
In der Schweiz haben alle Kinder und Jugendlichen das Recht auf eine Erziehung zur sexuellen Gesundheit. Sie wird ihnen vermittelt, damit sie ein gesundes, erfülltes und einvernehmliches Beziehungs- und Sexualleben führen können. Cʹist auch ein Instrument, um Kinder vor sexuellem Missbrauch und sexueller Gewalt zu schützen, sexuell übertragbaren Infektionen und ungewollten Schwangerschaften vorzubeugen und Stereotypen und Diskriminierung zu bekämpfen. Während die Eltern in erster Linie erziehen, hat dieʹSchule eine ergänzende Rolle und ist verpflichtet, objektive und wissenschaftliche Informationen bereitzustellen. Das Thema bleibt jedoch umstritten und eine Minderheit der Eltern stellt diese umfassende Sexualerziehung mit dem Argument in Frage, dass man sich auf rein biologische Aspekte beschränken sollte. In einer Zeit, in der Teenager zwischen LʹIA und Pornos schwanken, um sich zu informieren, welchen Platz soll die positive Sexualerziehung einnehmen?
