Bericht 2026 derʹAkademie der Naturwissenschaften, lʹur urgent dʹagir pour la nature
Der Biodiversitätsbericht 2026 der Akademie der Naturwissenschaften liefert eine klare Bestandsaufnahme: Trotz einiger lokaler Fortschritte ist die Biodiversität in der Schweiz nach wie vor ungenügend und nimmt weiter ab. Rund 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben die Entwicklung seit 1900 mit Fokus auf den Zeitraum 2010-2025 unter die Lupe genommen und stellen fest, dass sich der Rückgang in den letzten Jahren zwar teilweise verlangsamt hat. Dieser Trend zeigt, dass Schutzmaßnahmen funktionieren können, z. B. im Wald, wo Totholz die Rückkehr von Insekten, Moosen und spezialisierten Arten fördert und symbolträchtige Arten wie Bartgeier, Luchs, Biber oder Wolf wieder auftauchen. Aber wir sind noch lange nicht am Ziel: Mit rund 56.000 Arten ist jede dritte Art bedroht.

